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In der Nacht von Dienstag zum Mittwoch den 12. zum 13. Februar hörte ich nachts plötzlich die Katzenklappe. Aber das konnte nicht sein, denn die Tür zum Wintergarten war zu und Mäxchen schlief . Charly wollte schon länger nicht von außen durch die Klappe. er wartete immer bis ich die Tür öffnete. Am morgen gegen 6.00 Uhr wollte ich wie immer den Frühstückstisch im Wintergarten decken. Dort lag Charly auf der Bank. er atmete schwer und ich sah er war auf sein Näschen gefallen und auf die Seite, das Fell war schmutzig. Zuletzt war er in sein Häuschen hinten im Garten geklettert und wollte schlafen. Wahrscheinlich ging es ihm in der Nacht so schlecht, das er kaum hierher gekommen ist. mit großer Mühe hat er es aber geschafft. Er wollte gar nicht fressen nur liegen bleiben. Gefressen hat er in den letzten Wochen nicht so gut und hat sich viel erbrochen: Aber er fraß ja manchmal alles was so fressbar schien draußen, das kannte er von früher. Ich habe ihn in Ruhe gelassen und öfter nur gestreichelt. Ich dachte, eventuell geht es ihm bald besser. Es war ein wunderschöner sonniger Tag und am nachmittag stand er auf einmal im Garten. Er mußte ganz dringend pieseln. Danach wackelte er zum Teich und wollte trinken. Aber das klappte nicht, er kam nicht zum Wasser und ich stellte ihm ein Schälchen hin mit ganz viel Wasser. Er hat schon immer ganz viel getrunken. Danach ging er zum Weg und weiter ging es nicht. Ich holte schnell den Katzenkorb und wahrlich er stieg hinein. Er ließ sich die Treppe nach oben in den Wintergarten tragen. das wäre im Normalfall nicht passiert, da wäre er heraus gesprungen. Von Stunde an wurde es immer schlechter. er lag auf der Bank und und stand nur noch auf wenn er sich drehen wollte. Ich wußte nun er war nach Hause gekommen um bei mir zu sterben und ich sollte ihn begleiten. Er war ja mindesten 18 Jahre alt und ganz gesund war er noch nie. Unter seinem Bauch hatte er von Anfang an eine Ausstülpung welche sich später sehr hart anfühlte. Er hatte auch mit der Leber Probleme, aber das hatte sich dann etwas gegeben. Ich denke aber seine ganze Organe arbeiteten nicht mehr richtig, denn sein Bauch war auch etwas dick, ich nehme an es war Wasser, deshalb auch die schwere Atmung. Wie schon gesagt, vor einemTierarzt wäre er nur geflüchtet, das kannte er gar nicht. er hatte Angst vor Männern und ließ sich auch von Keinem außer uns anfassen. Ich wollte mein Gewissen aber beruhigen und ich rief eine Tierärztin an. Ich dachte mir Sie könnte einen Hausbesuch machen und sich ihn ansehen. Ich schilderte das Problem. Sie sagte mir das Beste ist Ihn ganz in Ruhe sterben zu lassen ohne Stress und ohne Tierarzt. Er hat sich das so ausgesucht. Das Alter und die Krankheiten waren da ich habe es so akzeptiert. Ab und an reichte ich Ihm noch einmal Wasser oder bettete Ihn um damit er immer trocken lag und reinigte sein Fellchen. In der Nacht wollte er nichts mehr trinken und konnte auch nicht mehr aufstehen. Ich konnte Ihn nur noch streicheln. das genoß er sichtlich. Irgendwann wurde sein Atem sehr viel ruhiger und er atmete tief wenn ich ihn streichelte. Langsam merkte ich das er ruhiger wurde und merkte auch die Füßchen wurden kalt. Am Donnerstag den 4. Februar gegen 23.30 Uhr hatte er es geschafft. Er war ganz ruhig eingeschlafen. Ich bettete ihn noch in ein schönes Kistchen um und stellte Ihn ans Fenster in unserer Garage. Mein Mann hat ihn am Morgen in unseren Garten an einer schönen Stelle begraben. So kann er immer bei uns sein, denn vergessen werden wir Ihn nie. Ich bin recht froh das er es geschafft hat nach Hause zu kommen. Hier ist er in Würde und Ruhe gestorben und hat jetzt sein schönes Plätzchen im Garten. Doch sehr traurig bin ich trotzdem!
Charly ging am 14. Februar gegen 23.00 Uhr über die Regenbogenbrücke. Wir haben Dich sehr geliebt. Du warst der schlaueste Kater den ich kenne.
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