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Es war ein kalter Novembermorgen 2008 als mein Mann mich rief- der Dicke ist schon da. Ich brachte sein Futter- aber es war ein ganz anderer Kater der im Heu saß. Ein kleiner grauer Wiskaskater aber sehr schön gezeichnet. Er sah eigentlich recht gut genährt aus. Er war sehr ängstlich und fauchte auch erst einmal vor lauter Angst. Nach einigen Zureden kam er aber doch zur Futterschale und fraß ganz begierig. Dabei streichelte ich Ihn ganz sanft und er ließ es sich gefallen. Na ja, dachte ich wer weiß der geht schon wieder nach Hause. Das war ein Irrtum. Am Abend als ich wieder Futter bringen wollte war er immer noch hier. Am anderen Morgen war er nicht hier- der Dicke hatte wieder seinen Platz eingenommen. Ich war danach im hinteren Gartenbereich- dann hörte ich ein jämmerliches Gemauze. Der Kleine Kater war noch hier und schrie nach Futter. Nun gut ich versorgte Ihn so mehrer Tage und war erstaunt was so ein kleiner Kerl fressen kann. Normal ist das nicht 2 große Dosen Futter am Tag. ich habe dann einmal versucht seine Pfötchen hochzuheben. Siehe da er ließ sich von mir tragen. Die scheu ist gewichen, aber sehr ängstlich war er doch noch. Sein Bauch war so dick aufgebläht. Ich besorgte mit Wurmkur- er fraß es mit und schaute mich nur an. Ich sah im Einkaufsmarkt ein Suchplakat- Kater verschwunden. Das Bild sah genauso aus wie Mauzi, so hatte ich Ihn dann genannt. Ich rief dort an und die Freude war ganz groß das sich der verschwundene Kater wieder eingefunden hatte. Die junge Frau war bei mir und wir riefen den kleinen Kerl. Mauzend wie immer kam er langsam aus seinem anderen Unterschlupf aus Nachbars Garten. Es war nicht der gesuchte Kater- die Enttäuschung war sehr groß und ich wäre auch froh gewesen wenn er wieder nach Hause gekommen wäre. Also bekam er weiter Futter. ich beschloss Ihn in der Garage zu füttern denn es war schon empfindlich kalt. Dort wollte er nicht raus. Nun gut erst einmal einen Karton mit Sterupur und weichen Unterlagen stellte ich hier auf. ein Katzenklo in eine andere Ecke. Das habe ich Ihm gezeigt. Nun gut dachte ich versuche die Nacht einmal drin zu schlafen. Ich hörte den ganzen Abend nichts und in der Nacht war es auch ganz ruhig. Am Morgen habe ich nach Ihm gesehen und er schlüpfte aus seinem Kartönchen heraus. Nun sollte er erst einmal Freigang haben, aber so richtig wollte er nicht. Er lief mit mir mit und hups wenn die Tür aufging war er wieder drin. Also gut dachte ich , er darf bis in unseren ausgebauten Keller. Dort ist es schön warm am Heizungsofen. ich holte einen Katzenkorb von Mäxchen und richtete noch einige Schlafplätze her. Es war der glücklichste Kater den ich nun sah. Es war drin und es war warm. Er wollte nicht mehr hinaus. Nun machte ich Plakate von Ihm und Anzeigen im Internet. Sicherlich wird er irgendwo vermißt. Ich konnte mir nicht vorstellen, das man so einen lieben Schmuser hinauswirft. Es es war so. Nach 2 Wochen hat sich keiner gemeldet. Also haben wir beschlossen kurz vor Weihnachten- Mauzi darf bei uns bleiben. Das war für Ihn und auch für uns ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk. Inzwischen wurde er kastriert und er darf sich frei im Haus bewegen wo er möchte. Nur Mäxchen weist Ihn in die Bahn- denn er ist der Oberkater und das weiß Mauzi auch. Er ist ein Traumkater- schmusig hört fast aufs Wort und sehr anhänglich. Wir wollen Ihn nicht missen. Es ist auch schön zu sehen manchmal spielen die Beiden draußen. Und wieder konnten wir helfen So ein Tier kommt unverschuldet in solch ein Elend- schade das es solche Menschen gibt. Angeschafft und weggeschmissen, das macht mich immer ganz traurig.
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